sich darin befindet als lebendes Wesen, ähnlich dem Menschen und versucht den zum
großen Teil verloren gegangenen Kontakt zwischen Mensch und Natur wieder aufzubauen.
Es ist die Lehre von den geistigen und energetischen Zusammenhängen der Erde und
das sich daraus ergebende Wissen, menschliche Aktivitäten unter Berücksichtigung der feinstofflichen Gegebenheiten in Einklang mit dem Umfeld zu bringen. Das größtenteils
verloren gegangene Wissen der Geomantie erlangt seit einigen Jahren wieder Bedeutung,
nämliche der im Sinne eines ganzheitlichen Umganges mit dem Raum und der Umwelt.
Die Grundvoraussetzung für die praktische Anwendung der Geomantie (Beurteilung und Lenkung der von Menschen verursachten Eingriffe in die Erde) erfordert zunächst ein
Wissen über sämtliche Lebensvorgänge der Erde. Dafür ist es wichtig, die Erde auf all
ihre feinstofflichen Strukturen und Wechselwirkungen zu durchleuchten.
Zum Beispiel hinterlassen alle Ereignisse, die sich an einem Ort abspielen, einen
feinstofflichen Abdruck und werden somit gespeichert. Besonders negative Emotionen,
Kriege, Mord oder ähnliches, werden in die Erinnerung des betreffenden Ortes eingeprägt.
Das feine Kraftsystem der Gefühlsebene unserer Erde ist sehr sensibel und wurde heute
durch die teilweise große Ignoranz der Menschen gegenüber der Erde vielerorts zerstört.
Bezüglich dieses Aspekts kommt der Erdheilung die Aufgabe zu, solche Orte von derartigen feinstofflichen Abdrücken zu befreien.
Die intuitive Wahrnehmung und die Fähigkeit der Kommunikation mit dem Bewusstsein
der Erde bzw. der Landschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Indem wir uns für den neuen, mehrdimensionalen Raum öffnen, können wir die Seele der Landschaft, die Orte der Kraft
und die jeweiligen Ortsqualitäten erkennen und erfassen.
Den Zugang zur Seele der Landschaft erhalten wir über unsere eigene. Den Zugang zu
unserer Seele erlangen wir über unser Herz.
von Petra Gehringer
