Was ist eigentlich Elektrosmog?

Elektrosmog ist ein Sammelbegriff für die Umweltverunreinigung durch
elektromagnetische Felder und Strahlungen. Das Wort "Elektrosmog" entstand
aus der Zusammenfügung von "Elektro" mit der Bezeichnung "Smog" (wiederum
eine Zusammenziehung der englischen Begriffe "smoke = Rauch" und "fog = Nebel")
für Dunstglocke bzw. Luftverunreinigung.

Der  "Elektrosmog" besteht im Grunde aus den folgenden
5 Strahlungsbereichen:

Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Einfluss auf den menschlichen Organismus - Stand der Diskussion

Die Tatsache, dass elektromagnetische Felder, sowohl im nieder- wie im hochfrequenten
Bereich, einen Einfluss auf den Organismus ausüben können ist heute allgemein anerkannt.
Bei der Frage, ab welcher Feldstärke und welcher Belastungsdauer gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwarten sind und welche genauen Wirkungsmechanismen im Körper
durch den Einfluss elektromagnetische Felder in Gang gesetzt werden können, klaffen die Meinungen aber noch weit auseinander.

In den letzten Jahren rückten jedoch immer mehr die Untersuchung der ursächlichen
Auswirkungen auf Zellebene in den Vordergrund. So wird nach jüngsten
Forschungsergebnissen insbesondere dem Einfluss auf Hormonhaushalt, Immunsystem
und Biorythmus große Bedeutung beigemessen. Dabei scheint gerade der unter Feldeinfluss
oft deutlich abgesenkte Melatoninspiegel eine zentrale Rolle für die oft als erstes
wahrgenommenen Beeinträchtigungen wie verringerte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, dauerndes Kopfweh und anderes zu spielen.

Die Praxis zeigt aber auch, dass offensichtlich einige Menschen deutlich sensibler auf elektromagnetische Felder reagieren als andere. Die Reaktion auf Umwelteinflüsse scheint
generell sehr individuell zu sein, man bedenke beispielsweise die Wetterfühligkeit, welche
die einen überhaupt nicht kennen während andere z.B. bei Föhn regelmäßig heftige
Kopfschmerzen bekommen. Selbst wenn nur ein geringer Teil der Bevölkerung eine
signifikante Verbesserung der persönlichen Situation durch die Reduktion der
elektromagnetischen Feld Belastung erzielen kann, so ist es sicherlich einen Versuch wert,
die elektromagnetischen Feld Belastung in der persönlichen Wohnsituation genauer unter
die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Abhilfe zu ergreifen. Dass es
dadurch jemandem schlechter ging als zuvor ist noch nicht berichtet worden. Dagegen gibt
es viele Berichte über Erfolge solcher Maßnahmen.

Lange Zeit war der mögliche Einfluss schwacher elektrischer und magnetischer Felder auf
die Gesundheit unbekannt. Erst die Baubiologie bzw. Elektrobiologie versuchte, auf Zusammenhänge hinzuweisen und Maßnahmen zu einem sinnvollen Umgang zu erarbeiten.

Weitere Erläuterungen:

Die Auswirkungen elektrischer und magnetischer Wechselfelder bzw. hochfrequenter
Strahlung auf den Menschen werden heute noch kontrovers diskutiert und die
wissenschaftliche Erkenntnis macht schnelle Fortschritte. Deshalb kann, obwohl alle
Aussagen auf dieser Seite sorgfältig geprüft wurden, keinerlei Haftung für eventuelle
inhaltliche Fehler übernommen werden.

Ablauf einer Elektrobiologischen Messung und Beratung

Zur Einschätzung der gesundheitlichen Risiken, die sich durch elektrotechnische Anlagen
wie Mobilfunk-Sender, Trafostationen, Dach-Stromleitungen, Bahntrassen,
Hochspannungs-Leitungen, Rundfunk- und Fernseh-Sender, die Hauselektroinstallation,
Schnurlos-Telefone, Büro-Kommunikationstechnik, Elektrogeräte usw. ergeben, führen
wir Elektrobiologen des Arbeitskreises Elektro-Biologie e.V. nachfolgende 
Elektrosmog-Messungen und Beratungen über Verringerungsmaßnahmen an.

Wir gehen dabei wie folgt vor:

1. Gemessen und analysiert wird die elektromagnetische Strahlenbelastung durch
hochfrequente Wellen, die von Mobilfunk-Antennen, Rundfunk- und Fernseh-Sendern,
Radaranlagen, Schnurlos-Telefonen, Büro-Kommunikationstechnik, Mikrowellenherden
ausgestrahlt werden.

2. Überprüft werden magnetische Gleichfelder hervorgerufen durch magnetisierte
Metallteile.

3. Zusätzlich werden die elektrischen und magnetischen Wechselfelder gemessen,
die z.B. von Hochspannungsleitungen, Trafostationen, Bahngleisen, Erdkabeln und
Stromleitungen auf dem Dach von außen in die Wohnung dringen oder in der
Wohnung durch Elektrogeräte oder die Elektroinstallation entstehen.

4. Sehr wichtig: Wir stellen nicht nur die belastenden Felder selbst fest, sondern wir
überprüfen mit einer speziellen Messung der Körperstromdichte die individuelle
Belastung eines bestimmten Menschen. Die Messung des Feldes allein sagt nämlich
noch nicht aus, wie und wo dieses Feld bei verschiedenen Menschen im Körper wirkt.
Mit unserer einzigartigen selbst entwickelten Messmethode des AEB können wir jedoch
genau diese Aussagen machen.

5. Die Messergebnisse werden hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Bedeutung ausgewertet,
erläutert und Möglichkeiten der Verringerung einer eventuell zu hohen
elektromagnetischen Strahlenbelastung geprüft und empfohlen.

Optional:
Wir untersuchen auf Wunsch mit hochempfindlichen Messgeräten und ggf. radiästhetischen Methoden weitere mögliche geopathischen Störungen (Störungen des Erdmagnetfeldes: Wasseradern, Verwerfungen, etc.) in Ihren häuslichen Umfeld und beraten Sie welche
Maßnahmen hier helfen.